Verleihung der Hessischen Rettungsmedaille an eine Gruppe von Ersthelfern

Verleihung der Hessischen Rettungsmedaille an eine Gruppe von Ersthelfern

Landrat Thorsten Stolz hat heute eine Gruppe von Ersthelfern mit der Rettungsmedaille des Landes Hessen ausgezeichnet. Zum Hintergrund: Ein Lkw war am 1. Juni 2021 nahezu ungebremst in einen Stau zwischen dem Langenselbolder Dreieck und dem Hanauer Kreuz gerast. Dabei kam ein junger Mann ums Leben, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Insgesamt waren acht Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Den Ersthelfern ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Verletzten schnell versorgt wurden. Dazu können Sie den CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad, der die Auszeichnung der Ersthelfer durch das Land Hessen angeregt hatte, gerne wir folgt zitieren:

„Ich freue mich, dass das Land meine Anregung aufgenommen hat und die couragierten Ersthelfer mit der Hessischen Rettungsmedaille auszeichnet. Ihr Einsatz war herausragend und verdient öffentliche Anerkennung. Nicht jeder hätte in dieser Situation so mutig und gedankenschnell reagiert. Mein Dank gilt auch dem Redakteur des Hanauer Anzeigers, Thorsten Becker, der die Idee zu der Auszeichnung hatte, und deswegen mit mir Kontakt aufgenommen hat.“

Statement zum angekündigten Rückzug von Volker Bouffier

Statement zum angekündigten Rückzug von Volker Bouffier

Auf die Entscheidung von Volker Bouffier blicke ich mit großem Respekt und viel Dankbarkeit. Volker Bouffier hat die Landespolitik in den letzten Jahren geprägt wie kein anderer. Seine überzeugende und leidenschaftliche Arbeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass Hessen heute so gut dasteht. Er war und ist für unsere Partei ein starker und verlässlicher Anführer mit einer klaren Haltung.

Ich freue mich, dass Boris Rhein ihm in diesem Jahr nachfolgen soll. Als Innenminister, Wissenschaftsminister und Landtagspräsident hat Boris Rhein bewiesen, dass er ein klares Profil und eigene Ideen hat, zu seinen Überzeugungen steht und gleichzeitig integrierend wirken kann. Ich bin stolz darauf, einer Partei anzugehören, die die Fähigkeit hat einen solchen Generationenwechsel herbeizuführen und die Personalfragen mit großer Geschlossenheit klären kann. Für die nächsten Jahre stimmt mich das sehr hoffnungsvoll.

 

Landesförderung für den Humorverein Schwefelholz Niedermittlau

Landesförderung für den Humorverein Schwefelholz Niedermittlau

Gemeinsame Erlebnisse verbinden Menschen oft ein ganzes Leben lang. Auch die Mitglieder der Schwefelhölzer haben schon viele vergnügliche Stunden miteinander verbracht. Der Verein ist ein Aushängeschild der regionalen Faschingsszene und erbringt seit vielen Jahren eine professionelle Leistung. Ich freue mich, dass das Land Hessen mit einem Zuschuss über 6.495 Euro dabei hilft, diese schönen Erinnerungen in Form von Fotos, Videos und Dokumenten zu digitalisieren. Damit wird ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens vor Ort für die Nachwelt festgehalten. Gleichzeitig sollen die Landesmittel dabei helfen, die Mitgliederverwaltung zu erleichtern. So sieht konkrete und pragmatische Unterstützung für die Vereine aus, die in der Corona-Krise mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatten.

Wenn in wenigen Wochen die Sommerferien beginnen, dann liegt hinter den Kindern und Jugendlichen ein Schuljahr, das es in sich hatte. Homeschooling, Wechselunterricht, Maske tragen in der Schule, ausgefallene Klassenfahrten, keine Abschlussfeiern im großen Stil und den persönlichen Kontakt untereinander bitte auf das Nötigste beschränken: Corona hat auch hier leider starke Spuren hinterlassen.

Um den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, zurück zu alter Unbeschwertheit zu finden, aber auch dabei, entstandene Lernrückstände aufzuholen, haben der Bund und das Land Hessen entsprechende Aufholprogramme auf den Weg gebracht. Das „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ des Bundes umfasst insgesamt 2 Milliarden Euro; davon fließen rund 100 Millionen Euro nach Hessen. Das Geld soll für den Abbau von Lernrückständen, die außerschulische Jugendarbeit und Jugendfreizeiten sowie zusätzliche Sozialarbeit an Schulen verwendet werden.

„Löwenstark – Der Bildungskick“ ist das entsprechende Landesförderprogramm überschrieben, für das die CDU-geführte Landesregierung 60 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung stellt. Das Programm sieht u.a. Förderkurse, individuelle Lernbegleitung im Unterricht, Hausaufgabenbetreuung, Online-Nachhilfe, Lerncamps, Angebote der kulturellen Bildung, Bewegungsangebote wie zum Beispiel Schwimmkurse, aber auch sozialpädagogische und psychologische Unterstützung vor.

Dabei setzt die Landesregierung auf ein breites Netzwerk: „Löwenstark“ wird von Abiturienten, Studierenden, pensionierten Lehrkräften, Lesepaten, Stipendiaten, Fachpersonal der Stiftungen, Vereinen und Bildungsträgern sowie ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern unterstützt. So beteiligen sich z.B. auch die HeraeusBildungsstiftung und der Landessportbund an dem Programm.

Denn so unterschiedlich wie die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sind, so verschieden können auch die genutzten Angebote sein. Ob ein Schwimmbadbesuch, ein Tag im Museum oder Mathe-Nachhilfe – die Möglichkeiten sind breit gefächert. Das Aufholen von Lernstoff ist dabei ein zentraler Bestandteil, mindestens ebenso wichtig ist es allerdings, die entstandenen physischen, psychischen und sozialen Defizite wieder auszugleichen. Schließlich sind Schulen nicht nur ein Ort des Lernens; auch ein Großteil der sozialen Kontakte findet hier statt. Den Schülerinnen und Schülern haben in den vergangenen Monaten eben nicht nur das Lernen im Klassenverband und das Zusammensein gefehlt, sondern auch Freizeit- und Sportangebote; all das, was das Leben von jungen Menschen ausmacht. Es ist gut, dass Bund und Land hier Geld in die Hand nehmen, um Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, in einen neuen Alltag nach Corona zurückzukehren – und dabei nicht nur nach der Leistung, sondern auch nach dem sozialen Miteinander schauen.

Steht die Brandmauer der CDU zur AfD?“ und „Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfDso lauteten vor der Wahl in Sachsen-Anhalt die Schlagzeilen. Während die erste Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden kann, erwies sich das zweite Szenario als Rechenfehler einiger Demoskopen. Das liegt zum einen daran, dass die CDU mit Reiner Haseloff einen erfolgreichen und beliebten Ministerpräsidenten ins Rennen geschickt hat. Das liegt aber vor allen Dingen daran, dass Haseloff sich klar und deutlich gegen die AfD abgegrenzt und diesen Kurs auch gegen Widerstände beibehalten hat. Das hat dazu geführt, dass die CDU der Konkurrenz enteilt ist. Knapp 37 Prozent der Wählerstimmen und rund 16 Prozentpunkte Vorsprung auf die zweitplatzierte AfD sprechen eine deutliche Sprache. Wer einen Rechtsruck verhindern will, der muss CDU wählen – das haben die Wähler verstanden und ihren Willen auf dem Wahlzettel deutlich zum Ausdruck gebracht. Da nutzte auch der Versuch von AfD-Chef Chrupalla am Wahlabend nichts, den rechten Markenkern seiner Partei zu übertünchen. „Der Wähler hat stark konservativ-bürgerlich gewählt“, sagte er mit Blick auf CDU und AfD und brachte eine Koalition der beiden Parteien ins Spiel. Und die Linken-Vorsitzende Hennig-Wellsow vergaloppierte sich, indem sie CDU und AfD als „rechte Parteien“ einfach in einen Topf warf. Da sind allerdings sowohl AfD wie Linke schief gewickelt: DieWähler haben sich für einen bürgerlichen Kurs entschieden. Dem völkischen Charakter einer Partei wie der AfD, die in Sachsen-Anhalt  in Teilen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht, haben sie aber eine klare Absage erteilt. „Der Hauptgegner der AfD ist die CDU“ hat Alice Weidel kürzlich gesagt. Ich würde es anders formulieren: Eine starke CDU ist das beste Bollwerk gegen Radikale im Parlament.

Die CDU Neuberg hat Walter Bernges zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 14. März gewählt.

Die CDU Neuberg hat Walter Bernges zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 14. März gewählt.

Ich gratuliere Walter Bernges herzlich zu seiner Nominierung. Mit ihm schickt die CDU Neuberg einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen, der fest in seinem Heimatort verwurzelt ist und mit seiner Erfahrung punkten kann. Aufgrund seines lokalpolitischen Engagements als Gemeindevertreter weiß Walter Bernges, wo die Neuberger der Schuh drückt und welche Themen angepackt werden müssen. Ich habe ihn dabei stets als konstruktiven, ideenreichen und lösungsorientierten Mitstreiter kennengelernt. Gerne werde ich Walter Bernges im Wahlkampf unterstützen.

Die nächtliche Ausgangssperre ist gerade für junge Menschen ein harter Einschnitt; aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen in den vergangenen Wochen ist diese Entscheidung jedoch notwendig. Das Virus macht eben auch vor Freunden und Familie nicht Halt. Darum brauchen wir jetzt einen harten Cut, damit möglichst viele Menschen gesund über den Winter kommen. Überall im Land werden derzeit Impfzentren eingerichtet. Ein Licht am Ende des Tunnels ist also in Sicht.

Ich habe größten Respekt vor der Entscheidung von Peter Tauber, sich nach dem Ende der aktuellen Legislaturperiode aus der Bundespolitik zurückzuziehen. Ich bin ihm seit vielen Jahren persönlich eng verbunden, erst durch unser gemeinsames Engagement in der Jungen Union, später als sein Büroleiter und schließlich als Abgeordnetenkollegen auf Landes- und Bundesebene. Ich bin dankbar, dass ich Peter Tauber auf einem Teil seines politischen Weges begleiten und viele seiner Stärken kennenlernen durfte. Ich freue mich, dass er der CDU im Main-Kinzig-Kreis als kluger Kopf erhalten bleibt und auf alles, was da in Zukunft kommen mag.

Am letzten Samstag haben wir mit dem „Nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ an das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Millionen Deutsche mussten aufgrund von Flucht, Vertreibung, Deportation und Zwangsumsiedlung ihre Heimat verlassen. Auch 75 Jahre nach Kriegsende sind dieser Verlust und die traumatischen Erlebnisse vor und während der Vertreibung für viele Betroffenen noch immer mit schlimmen Erinnerungen verbunden. 

Für viele hessischen Familien ist das damals Erlebte Teil der eigenen Familiengeschichte geworden. Rund eine Million Menschen – darunter 400.000 Sudetendeutsche, 200.000 Schlesier und 100.000 Ostpreußen – haben in Hessen nach 1945 neue Wurzeln geschlagen, Familien gegründet, ein Zuhause gefunden. Als Sprecher für Heimatvertriebene der CDU-Landtagsfraktion möchte ich dazu beitragen, dass ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten. 

Die Vertriebenen von damals haben nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeholfen, unser Land wiederaufzubauen und sich selbst eine neue Heimat zu schaffen. Das war nicht immer einfach, viele mussten gegen Vorurteile kämpfen und wurden längst nicht überall mit offenen Armen empfangen. Mit viel Willenskraft, Einsatz und großem gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es dennoch gelungen, gemeinsam eine Erfolgsgeschichte zu schreiben. Und so leistet das Gedenken an das Geschehen von damals in einer freiheitlich-demokratischen Demokratie auch einen wichtigen Beitrag gegen die Hetze der Demagogen und Populisten von heute. Denn die Geschichte der Heimatvertriebenen zeigt auch, dass ein Neuanfang möglich ist, wenn es gelingt, mit dem Willen zur Versöhnung Brücken zu bauen. Das vereinte Europa ist ein Symbol dafür, dass Frieden möglich ist.