Landesförderung für den Humorverein Schwefelholz Niedermittlau

Landesförderung für den Humorverein Schwefelholz Niedermittlau

Gemeinsame Erlebnisse verbinden Menschen oft ein ganzes Leben lang. Auch die Mitglieder der Schwefelhölzer haben schon viele vergnügliche Stunden miteinander verbracht. Der Verein ist ein Aushängeschild der regionalen Faschingsszene und erbringt seit vielen Jahren eine professionelle Leistung. Ich freue mich, dass das Land Hessen mit einem Zuschuss über 6.495 Euro dabei hilft, diese schönen Erinnerungen in Form von Fotos, Videos und Dokumenten zu digitalisieren. Damit wird ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens vor Ort für die Nachwelt festgehalten. Gleichzeitig sollen die Landesmittel dabei helfen, die Mitgliederverwaltung zu erleichtern. So sieht konkrete und pragmatische Unterstützung für die Vereine aus, die in der Corona-Krise mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatten.

Wenn in wenigen Wochen die Sommerferien beginnen, dann liegt hinter den Kindern und Jugendlichen ein Schuljahr, das es in sich hatte. Homeschooling, Wechselunterricht, Maske tragen in der Schule, ausgefallene Klassenfahrten, keine Abschlussfeiern im großen Stil und den persönlichen Kontakt untereinander bitte auf das Nötigste beschränken: Corona hat auch hier leider starke Spuren hinterlassen.

Um den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, zurück zu alter Unbeschwertheit zu finden, aber auch dabei, entstandene Lernrückstände aufzuholen, haben der Bund und das Land Hessen entsprechende Aufholprogramme auf den Weg gebracht. Das „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ des Bundes umfasst insgesamt 2 Milliarden Euro; davon fließen rund 100 Millionen Euro nach Hessen. Das Geld soll für den Abbau von Lernrückständen, die außerschulische Jugendarbeit und Jugendfreizeiten sowie zusätzliche Sozialarbeit an Schulen verwendet werden.

„Löwenstark – Der Bildungskick“ ist das entsprechende Landesförderprogramm überschrieben, für das die CDU-geführte Landesregierung 60 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung stellt. Das Programm sieht u.a. Förderkurse, individuelle Lernbegleitung im Unterricht, Hausaufgabenbetreuung, Online-Nachhilfe, Lerncamps, Angebote der kulturellen Bildung, Bewegungsangebote wie zum Beispiel Schwimmkurse, aber auch sozialpädagogische und psychologische Unterstützung vor.

Dabei setzt die Landesregierung auf ein breites Netzwerk: „Löwenstark“ wird von Abiturienten, Studierenden, pensionierten Lehrkräften, Lesepaten, Stipendiaten, Fachpersonal der Stiftungen, Vereinen und Bildungsträgern sowie ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern unterstützt. So beteiligen sich z.B. auch die HeraeusBildungsstiftung und der Landessportbund an dem Programm.

Denn so unterschiedlich wie die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sind, so verschieden können auch die genutzten Angebote sein. Ob ein Schwimmbadbesuch, ein Tag im Museum oder Mathe-Nachhilfe – die Möglichkeiten sind breit gefächert. Das Aufholen von Lernstoff ist dabei ein zentraler Bestandteil, mindestens ebenso wichtig ist es allerdings, die entstandenen physischen, psychischen und sozialen Defizite wieder auszugleichen. Schließlich sind Schulen nicht nur ein Ort des Lernens; auch ein Großteil der sozialen Kontakte findet hier statt. Den Schülerinnen und Schülern haben in den vergangenen Monaten eben nicht nur das Lernen im Klassenverband und das Zusammensein gefehlt, sondern auch Freizeit- und Sportangebote; all das, was das Leben von jungen Menschen ausmacht. Es ist gut, dass Bund und Land hier Geld in die Hand nehmen, um Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, in einen neuen Alltag nach Corona zurückzukehren – und dabei nicht nur nach der Leistung, sondern auch nach dem sozialen Miteinander schauen.

Steht die Brandmauer der CDU zur AfD?“ und „Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfDso lauteten vor der Wahl in Sachsen-Anhalt die Schlagzeilen. Während die erste Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden kann, erwies sich das zweite Szenario als Rechenfehler einiger Demoskopen. Das liegt zum einen daran, dass die CDU mit Reiner Haseloff einen erfolgreichen und beliebten Ministerpräsidenten ins Rennen geschickt hat. Das liegt aber vor allen Dingen daran, dass Haseloff sich klar und deutlich gegen die AfD abgegrenzt und diesen Kurs auch gegen Widerstände beibehalten hat. Das hat dazu geführt, dass die CDU der Konkurrenz enteilt ist. Knapp 37 Prozent der Wählerstimmen und rund 16 Prozentpunkte Vorsprung auf die zweitplatzierte AfD sprechen eine deutliche Sprache. Wer einen Rechtsruck verhindern will, der muss CDU wählen – das haben die Wähler verstanden und ihren Willen auf dem Wahlzettel deutlich zum Ausdruck gebracht. Da nutzte auch der Versuch von AfD-Chef Chrupalla am Wahlabend nichts, den rechten Markenkern seiner Partei zu übertünchen. „Der Wähler hat stark konservativ-bürgerlich gewählt“, sagte er mit Blick auf CDU und AfD und brachte eine Koalition der beiden Parteien ins Spiel. Und die Linken-Vorsitzende Hennig-Wellsow vergaloppierte sich, indem sie CDU und AfD als „rechte Parteien“ einfach in einen Topf warf. Da sind allerdings sowohl AfD wie Linke schief gewickelt: DieWähler haben sich für einen bürgerlichen Kurs entschieden. Dem völkischen Charakter einer Partei wie der AfD, die in Sachsen-Anhalt  in Teilen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht, haben sie aber eine klare Absage erteilt. „Der Hauptgegner der AfD ist die CDU“ hat Alice Weidel kürzlich gesagt. Ich würde es anders formulieren: Eine starke CDU ist das beste Bollwerk gegen Radikale im Parlament.

Die CDU Neuberg hat Walter Bernges zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 14. März gewählt.

Die CDU Neuberg hat Walter Bernges zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 14. März gewählt.

Ich gratuliere Walter Bernges herzlich zu seiner Nominierung. Mit ihm schickt die CDU Neuberg einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen, der fest in seinem Heimatort verwurzelt ist und mit seiner Erfahrung punkten kann. Aufgrund seines lokalpolitischen Engagements als Gemeindevertreter weiß Walter Bernges, wo die Neuberger der Schuh drückt und welche Themen angepackt werden müssen. Ich habe ihn dabei stets als konstruktiven, ideenreichen und lösungsorientierten Mitstreiter kennengelernt. Gerne werde ich Walter Bernges im Wahlkampf unterstützen.

Die nächtliche Ausgangssperre ist gerade für junge Menschen ein harter Einschnitt; aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen in den vergangenen Wochen ist diese Entscheidung jedoch notwendig. Das Virus macht eben auch vor Freunden und Familie nicht Halt. Darum brauchen wir jetzt einen harten Cut, damit möglichst viele Menschen gesund über den Winter kommen. Überall im Land werden derzeit Impfzentren eingerichtet. Ein Licht am Ende des Tunnels ist also in Sicht.

Ich habe größten Respekt vor der Entscheidung von Peter Tauber, sich nach dem Ende der aktuellen Legislaturperiode aus der Bundespolitik zurückzuziehen. Ich bin ihm seit vielen Jahren persönlich eng verbunden, erst durch unser gemeinsames Engagement in der Jungen Union, später als sein Büroleiter und schließlich als Abgeordnetenkollegen auf Landes- und Bundesebene. Ich bin dankbar, dass ich Peter Tauber auf einem Teil seines politischen Weges begleiten und viele seiner Stärken kennenlernen durfte. Ich freue mich, dass er der CDU im Main-Kinzig-Kreis als kluger Kopf erhalten bleibt und auf alles, was da in Zukunft kommen mag.

Am letzten Samstag haben wir mit dem „Nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ an das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Millionen Deutsche mussten aufgrund von Flucht, Vertreibung, Deportation und Zwangsumsiedlung ihre Heimat verlassen. Auch 75 Jahre nach Kriegsende sind dieser Verlust und die traumatischen Erlebnisse vor und während der Vertreibung für viele Betroffenen noch immer mit schlimmen Erinnerungen verbunden. 

Für viele hessischen Familien ist das damals Erlebte Teil der eigenen Familiengeschichte geworden. Rund eine Million Menschen – darunter 400.000 Sudetendeutsche, 200.000 Schlesier und 100.000 Ostpreußen – haben in Hessen nach 1945 neue Wurzeln geschlagen, Familien gegründet, ein Zuhause gefunden. Als Sprecher für Heimatvertriebene der CDU-Landtagsfraktion möchte ich dazu beitragen, dass ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten. 

Die Vertriebenen von damals haben nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeholfen, unser Land wiederaufzubauen und sich selbst eine neue Heimat zu schaffen. Das war nicht immer einfach, viele mussten gegen Vorurteile kämpfen und wurden längst nicht überall mit offenen Armen empfangen. Mit viel Willenskraft, Einsatz und großem gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es dennoch gelungen, gemeinsam eine Erfolgsgeschichte zu schreiben. Und so leistet das Gedenken an das Geschehen von damals in einer freiheitlich-demokratischen Demokratie auch einen wichtigen Beitrag gegen die Hetze der Demagogen und Populisten von heute. Denn die Geschichte der Heimatvertriebenen zeigt auch, dass ein Neuanfang möglich ist, wenn es gelingt, mit dem Willen zur Versöhnung Brücken zu bauen. Das vereinte Europa ist ein Symbol dafür, dass Frieden möglich ist.

 

Ich freue mich sehr, dass das Land Hessen den Main-Kinzig-Kreis als einen von vier Modell-Landkreisen für die Einrichtung eines „Koordinierungszentrums für Bürgerengagement“ ausgewählt hat. Mit der Ehrenamtsagentur ist der Main-Kinzig-Kreis bereits gut aufgestellt. Dieses Konzept soll nun mit finanzieller Unterstützung des Landes konsequent ausgebaut und weiterentwickelt werden. Die Beratung der Vereine in organisatorischen Fragen sowie Unterstützung beim Stellen von Förderanträgen stehen dabei im Vordergrund. Das bedeutet eine deutliche Entlastung für viele ehrenamtlich Tätigen in der Region, die sich ohne viel Bürokratie auf ihr „Kerngeschäft“ konzentrieren können. Davon profitiert am Ende der Main-Kinzig-Kreis insgesamt, der nicht zuletzt aufgrund des engagierten Einsatzes vieler tausender Menschen vor Ort so lebenswert ist.

 

Die Corona-Krise stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Insbesondere unser Gesundheitssystem wird einem Stresstest unterzogen. Auch wenn niemand in die Zukunft sehen kann, so lautet eine Erkenntnis: Das Krisenmanagement in unserem Land funktioniert in weiten Teilen gut.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verfügt Deutschland über eine hohe Versorgungsdichte mit Intensivbetten. Demnach kommen 33,9 Intensivbetten auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – Tendenz steigend. Während die USA (25,8) auf einem ähnlichen Niveau rangieren, sind die Kapazitäten in den von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Ländern Spanien (9,7) und Italien (8,6) deutlich geringer.  Ähnliches gilt für den Ausstattungsgrad mit Krankenbetten. Auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner kommen in Deutschland rund sechs Krankenhausbetten. Besser ausgestattet sind nur Japan (7,8) und Südkorea (7,1).

Nun lassen Statistiken nicht immer Rückschlüsse auf die Qualität der medizinischen Versorgung zu. Wenn man aber bedenkt, dass es deutschlandweit gelungen ist, die Zahl der Intensivbetten allein in den vergangenen Wochen von 28.000 auf 40.000 zu erhöhen, dann zeigt das, dass unser System in kürzester Zeit in der Lage ist, auf Herausforderungen zu reagieren. Auch in Hessen wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Zahl von Intensivbetten und Beatmungsgeräten beachtlich zu steigern.

Natürlich ist auch in unserem Gesundheitssystem nicht alles Gold, was glänzt. Dies zeigt sich u.a. beim zur Verfügung stehenden Pflegepersonal und den Arbeitsbedingungen. Aber hier und jetzt, in der Krise, zeigt unser Staat, dass er handlungsfähig ist. Dies, gepaart mit der Disziplin in der Bevölkerung geben mir Anlass zur Hoffnung, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von Corona bei uns begrenzt werden können.