Antrittsbesuch beim neuen Pastor der Christlichen Gemeinschaft Oberissigheim

Max Schad und Karina Reul im Gespräch mit Friedemann Koß

Bis in die 90er Jahre des 19. Jahrhunderts reichen die Anfänge der Christlichen Gemeinschaft in Oberissigheim zurück, die von Pfarrer Leopold Wittekindt gegründet wurde und fest vor Ort verankert ist. Heute zählt die Gemeinde, die als gemeinnütziger Verein im Evangelischen Gemeinschaftsverband Hessen-Nassau e.V. organisiert ist, rund 60 Mitglieder und arbeitet innerhalb der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck. Mit Friedemann Koß hat kürzlich ein neuer Pastor die seelsorgerische Arbeit vor Ort aufgenommen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad stattete Pastor Koß gemeinsam mit der Vorsitzenden der CDU Bruchköbel, Karina Reul, einen Antrittsbesuch ab und informierte sich über das Gemeindeleben.

Die Christliche Gemeinschaft Oberissigheim finanziert sich ausschließlich über die Spenden der Mitglieder und Besucher, die auch für die Pastorenstelle, den Unterhalt des Pastorenhauses sowie die Durchführung von Gottesdiensten oder andere Veranstaltungen aufkommen. Die Mitglieder beteiligen sich größtenteils sehr rege am Gemeindeleben, das viele Angebote umfasst, von der Krabbelgruppe bis zum Jugendkreis. Auch die Gottesdienste sind gut besucht. Auf die Kinder- und Jugendarbeit legt die Gemeinde besonderes Augenmerk. Besonders beliebt sind die „Kinder-Action-Tage“, die sich weit über die Gemeinschaft hinaus großer Beliebtheit erfreuen und stets viele kleine Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichnen.

Mit Max Schad und Karina Reul tauschte sich Friedemann Koß, der bereits in der Kinder- und Jugendarbeit der Christlichen Gemeinschaft engagiert war und die Gemeinde sehr gut kennt, darüber aus, vor welchen Herausforderungen die Kirchen und christlichen Glaubensgemeinschaften stehen. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie neue Mitglieder gewonnen und die bisherigen Mitglieder gehalten werden können. Eine Möglichkeit seien dabei zusätzliche Angebote, die neben einer festen Mitgliedschaft auch temporäres Engagement, zum Beispiel in Form von projektbezogener Mitarbeit ermöglichen.

Max Schad bedankte sich bei Friedmann Koß für das offene Gespräch und wünschte ihm für seine weitere Arbeit in Oberissigheim viel Freude und Gottes Segen.

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