Neues Wechselladerfahrzeug Kran wird im Main-Kinzig-Kreis stationiert

Schad, Kasseckert und Reul: Hessischer Katastrophenschutz nimmt Spitzenstellung ein

Mehr als 70 Millionen Euro hat das Land Hessen seit dem Jahr 2008 in die Ausstattung und technische Modernisierung des Katastrophenschutzes investiert und die Zahl der Landesfahrzeuge von 278 auf über 700 mehr als verdoppelt. Ganz neu hinzugekommen sind nun sieben Wechselladerfahrzeuge Kran. Eines der über zehn Meter langen und rund 26 Tonnen schweren Fahrzeuge wird im Main-Kinzig stationiert, wie die drei heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad, Heiko Kasseckert und Michael Reul informieren.

„Extremwetterlagen wie die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr, aber auch die angespannte Sicherheitslage in Europa machen deutlich, dass der Stärkung des Katastrophenschutzes in unserem Land eine besondere Bedeutung zukommen muss“, schreiben die drei Landtagsabgeordneten. Mit dem Wechselladerfahrzeug Kran stehe den Einsatzkräften aus der heimischen Region nun ein weiteres modernes Einsatzfahrzeug zur Verfügung. „Mit den fortlaufenden Investitionen nimmt der Hessische Katastrophenschutz bundesweit eine Spitzenposition ein.“

Nach Auskunft des Hessischen Innenministeriums sind die sieben Fahrzeuge mit einem Ladekran und einer maschinellen Zugeinrichtung – einer am Fahrzeug eingebauten Seilwinde – ausgerüstet, damit sie für spezielle Anforderungsprofile der technischen Rettung und Bergung einsetzbar sind. Hierzu verfügen die Fahrzeuge jeweils über einen Abrollbehälter Kran (AB-Kran), um umfangreiches einsatztaktisches Kranzubehör für die technische Hilfeleistung mitzuführen. Dies sind beispielsweise ein Rettungskorb zur Menschenrettung, Hebegeschirr zur Tierrettung, Universalgreifer, Baggerschaufel und Schuttmulde, Krantraverse für Rettungsbote, Abschleppstange für Kraftfahrzeuge sowie ein Mehrzweckzug. Daneben sind weitere ergänzende Materialien und Geräte wie ein Stromerzeuger, Beleuchtungsgeräte, Anschlagmittel, Ketten, Rüsthölzer sowie Spanngurte mit an Bord.

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