Haingarten-Schule bereitet sich auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vor

Landtagsabgeordneter Max Schad im Gespräch mit Schulleiter Matthias Doebel

Die Haingarten-Schule steckt mitten in den Planungen für einen Neu- bzw. Anbau auf dem Schulgelände in Bruchköbel. Somit wird dann auch eine Nachmittagsbetreuung an der zweitgrößten Grundschule im Main-Kinzig-Kreis möglich sein – rechtzeitig zum Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung, der schrittweise erfolgt, und 2026 seine volle Wirkung entfaltet. Schulleiter Matthias Doebel berichtete dem CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad bei einem Vor-Ort-Termin über den aktuellen Stand.

Außerdem tauschten sich Doebel und Schad über das Aufholprogramm nach Corona „Löwenstark – der BildungsKICK“ aus. In den kommenden beiden Schuljahren inklusive der angrenzenden Ferien werden Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Maßnahmen und Angeboten bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt. Hierfür werden insgesamt rund 150 Millionen Euro jeweils zur Hälfte vom Land Hessen aus dem Corona-Sondervermögen und vom Bund über das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ zur Verfügung gestellt. Auch die Haingarten-Schule hat in den Sommerferien Lerncamps angeboten, in denen 20 Teilnehmer die Lernrückstände, die während des Lockdowns entstanden sind, aufgeholt haben. Schad lobte das Engagement und machte deutlich, dass solche Angebote auch auf weitere Schulen ausgeweitet werden müssen. Darüber hinaus müsse das Thema Digitalisierung weiterhin konsequent vorangetrieben werden; auch das habe nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt.

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