Waldkindergarten Niedermittlau: Land Hessen bezuschusst Bauwagen mit fast 48.000 Euro

Max Schad informiert sich bei Besuch mit Bürgermeister Matthias Pfeifer über Konzept der Einrichtung

Elf Mädchen und Jungen besuchen aktuell den Waldkindergarten Eulennest in Niedermittlau. Den Großteil der Zeit verbringen die Kinder unter freiem Himmel; zum Essen oder wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, dient ein speziell hergerichteter Bauwagen als feste Anlaufstelle. Finanziert wurde die Unterkunft auf Rollen zu rund 50 Prozent mit Mitteln des Landes Hessen;  auf 47.885 Euro beläuft sich der Zuschuss aus Wiesbaden.

Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit Bürgermeister Matthias Pfeifer informierte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad über das Konzept der Betreuungseinrichtung, die insgesamt für 20 Kinder ausgelegt ist und eine Außenstelle der Kita am Krähenwald ist.

Drei Erzieherinnen kümmern sich um die Betreuung der Mädchen und Jungen. Aufgrund der direkten Nachbarschaft kooperiert der Kindergarten mit dem angrenzenden Jugendwaldheim, das von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald betrieben wird. So nutzen die Kinder die Sanitäranlagen des Umweltzentrums; außerdem wird für die Kleinen vor Ort täglich frisch gekocht. Das Spielen in der Natur bereitet allen Kitakindern viel Freude.

Für die Gemeinde Hasselroth ist der Waldkindergarten ein weiterer Baustein für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung. Positiv auf die Gemeindekasse wirken sich zudem nicht nur die Flexibilität des Angebots, sondern auch die vergleichsweise geringen Baukosten der Einrichtung aus, wie Bürgermeister Matthias Pfeifer berichtete: Rund 100.000 Euro für die Errichtung eines Bauwagens sind deutlich weniger, als für den Bau eines konventionellen Kindergartens zu Buche schlagen. „Das Land Hessen unterstützt die Kommunen vor Ort gezielt beim Ausbau der Kinderbetreuung. Waldkindergärten sind eine sinnvolle und kreative Ergänzung des bereits vorhandenen Angebots und erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit – zu Recht, wie man am Beispiel der Gemeinde Hasselroth sieht“, so Max Schad.

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