„Wo Kinder spielen, haben Zigarettenstummel und Tabakrauch nichts zu suchen“

Schad stellt Nichtraucherschutzgesetz vor/Auch auf heimischen Spielplätzen gilt bald überall Rauchverbot

Dem Nichtraucherschutz wird in Hessen künftig noch breiterer Raum eingeräumt. Das neue Nichtraucherschutzgesetz, das der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad im Namen seiner Fraktion in die parlamentarische Debatte eingebracht hat, soll vor allen Dingen vor den Gefahren des Passivrauchens schützen. Auch der Kinder- und Jugendschutz steht stärker im Fokus: So ist das Rauchen auf Kinderspielplätzen zukünftig untersagt. „Dort, wo Kinder spielen, haben Zigarettenstummel und Tabakrauch nichts zu suchen“, verdeutlicht Schad.

Bislang gibt es auch in den Kommunen des Main-Kinzig-Kreises dazu keine einheitliche Regelung. In einigen Städten und Gemeinden existieren entsprechende Verbote, in anderen nicht. In Großkrotzenburg, wo Schad Fraktionsvorsitzender der örtlichen CDU ist, haben die Christdemokraten einen entsprechenden Antrag bereits eingebracht. Mit dem Flickenteppich soll nun Schluss sein: Durch die Landesgesetzgebung aus Wiesbaden gelten bald auf allen Spielplätzen die gleichen Regeln.

Dem Schutz von Passivrauchern müsse besonderer Schutz eingeräumt werden, betont Schad. Darum werden in das neue Nichtraucherschutzgesetz auch die neuartigen elektronischen Inhalationsprodukte wie E-Zigaretten, E-Shishas und Tabakerhitzer aufgenommen. Damit wird eine Regelungslücke im Gesetz geschlossen.

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