Corona-Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen: Land überweist Mittel in Millionenhöhe

CDU-Landtagsabgeordnete informieren über finanzielle Hilfe aus Wiesbaden

Insgesamt 75 Millionen Euro überweist das Land Hessen den öffentlichen Schulträgern und Jugendhilfeträgern zur Finanzierung von Corona-Schutzmaßnahmen in Schulen und Kitas. In den Main-Kinzig-Kreis fließen zu diesem Zweck 3,868 Millionen Euro; die Stadt Hanau erhält 1,152 Millionen Euro aus Wiesbaden, wie die CDU-Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert, Max Schad und Michael Reul berichten.

Die Mittel stammen aus dem 3 Milliarden Euro schweren Kommunalpakt, den die Landesregierung gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet hat. Gemeinsam wurde zudem eine Liste erstellt, für was genau die Mittel eingesetzt werden dürfen. Diese reicht von der Anschaffung von Desinfektionsmitteln und Masken, über CO2-Messgeräte bis hin zu baulichen Maßnahmen, wie den Einbau von raumlufttechnischen Anlagen. „Damit setzt das Land Hessen die finanzielle Hilfe aus dem Kommunalpakt schnell und unbürokratisch um“, schreiben Kasseckert, Schad und Reul in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Entscheidung darüber, wie die Gelder konkret zur Erhöhung der Schutzmaßnahmen in den Betreuungseinrichtungen eingesetzt werden, treffen die Kommunen vor Ort. Die Verteilung des Geldes erfolgt trägerneutral. Neben den kommunalen Einrichtungen sind also auch die Schulen und Kitas in freier Trägerschaft zu berücksichtigen.

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