Klare Kante gegen Aktivisten, die Einsatzkräfte angreifen

Max Schad informiert sich über die Arbeit der Autobahnpolizei Langenselbold

Über die Arbeit der Autobahnpolizei Langenselbold hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad bei einem Gespräch mit Dienststellenleiter Christian Kreß und dessen Stellvertreter Thorsten Pfeiffer informiert. Schad nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Beamten für ihren Einsatz zu bedanken. Nicht nur die Corona-Krise, sondern zuletzt auch die Proteste von „Aktivisten“ im Danneröder Forst, die gegen den Ausbau der A49 demonstrieren und sich zu diesem Zweck u.a. von Autobahnbrücken abseilten, haben die Beamten stark gefordert. Dem Treiben der Ausbaugegner, die u.a. Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen hatten, erteilte der CDU-Politiker eine klare Absage.

„Protest darf nicht in Gewalt umschlagen. Alle Übergriffe der letzten Wochen müssen konsequent geahndet werden.“ Auch der schwindende Respekt gegenüber Polizeibeamten war ein Thema. Um hier gegenzusteuern, habe der Gesetzgeber hier eigens den Strafrahmen für Angriffe auf Einsatzkräfte verschärft, hob Schad hervor.

Ausführlich kam auch die Notwendigkeit so genannter Verkehrsbeeinflussungsanlagen – kurz: Schilderbrücken – auf der A66 zur Sprache. Diese seien notwendig, um das in den vergangenen Jahren gestiegene Verkehrsaufkommen besser zu managen, so die Polizeivertreter. Dies sei gerade auf der A66 wichtig, die mit ihren vielen Anstiegen und Kurven zu den unfallreichsten Strecken im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Langenselbold zählt. Wie die Beamten berichteten, funktionieren diese Anlagen auf anderen Strecken bereits sehr gut und erhöhen auch die Sicherheit der Beamten, da bei Unfällen schnell und flexibel die erlaubte Höchstgeschwindigkeit angepasst werden kann und einzelne Spuren gesperrt werden können.

Insgesamt zeigten sich die Polizeivertreter zufrieden mit ihrer Ausstattung und hoben dabei besonders ihre zwei Sicherungswagen hervor, die mit einer sog. PolVis Warnanalage ausgestattet sind. Damit können Unfallstellen abgesichert werden und andere Autofahrer schon frühzeitig gewarnt werden, was wiederum auch die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöht. Auch für Lkw-Verkehrskontrollen kommen die Wagen zum Einsatz.

Mehr Disziplin von den Verkehrsteilnehmern wünschen sich die Beamten bei der Bildung von Rettungsgassen nach Unfällen. Ein Anliegen, das selbstverständlich auch Max Schad nachdrücklich unterstützt. Der Landtagsabgeordnete bedankte sich für die Einblicke in den Arbeitsalltag der Autobahnpolizei und versprach, die angesprochenen Themen mit in die politische Debatte nach Wiesbaden zu nehmen. 

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