Hessischer Demografie-Preis geht an „SOwieDAheim“-Projekt im Main-Kinzig-Kreis

Landtagsabgeordneter Max Schad gratuliert

In Wiesbaden ist am heutigen Donnerstag der Hessische Demografie-Preis vergeben worden. Seit 2010 zeichnet die Hessische Staatskanzlei Projekte und Initiativen aus, die sich mit Ideen und Ausdauer den Herausforderungen des demografischen Wandels annehmen. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad mitteilt, geht der erste Preis in diesem Jahr an das Projekt „SOwieDAheim“ der Alzheimer Gesellschaft Main-Kinzig.

Das Betreuungsangebot für Menschen mit und ohne Demenz lehnt sich an das in Schottland entwickelte Konzept der qualitätsgesicherten Häuslichen Tagespflege an und ging im Jahr 2006 im Main-Kinzig-Kreis an den Start.

Das Prinzip: Engagierte Bürgerinnen und Bürger öffnen, unterstützt von einer weiteren Betreuungsperson, ein- oder mehrmals die Woche die Türen zu ihren privaten Wohnräumen. Eingeladen dazu werden je maximal fünf ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf oder solche, die noch alleine in der eigenen Wohnung leben. Eine abwechslungsreich strukturierte Tagesgestaltung sorgt bei den Betroffenen für ein SOwieDAheim-Gefühl. Viele der Gäste kommen seit vielen Jahren in die gleiche Familie. Auf diese Weise werden auch die pflegenden Angehörigen entlastet.

„Nicht zuletzt die Corona-Zeit hat uns gelehrt, wie wichtig soziale Kontakte gerade für ältere Menschen sind. Das „SOwieDAheim“-Projekt, von dessen durchdachtem Konzept ich mich bei einem gemeinsamen Termin mit Staatsminister Axel Wintermeyer in Bruchköbel persönlich überzeugen konnte, schützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Isolierung und Vereinsamung. Gerade für Menschen mit Demenz ist das für den Erhalt und die Stärkung ihrer kognitiven und körperlichen Fähigkeiten sehr wichtig. Besonders hat mich beeindruckt, mit wie viel Empathie und Zuwendung die älteren Menschen in die Familien integriert werden. Hier geht es nicht um Betreuung von der Stange, sondern der einzelne Mensch und seine individuellen Bedürfnisse stehen im Vordergrund“, so Max Schad, der allen, die sich bei „SOwieDAheim“ engagieren, herzlich zu der verdienten Auszeichnung durch die Hessische Landesregierung gratuliert.

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