Staatliche Finanzhilfe für Condor sorgt für Aufatmen in der Tourismusbranche

Max Schad informiert sich bei Reisebüro „Holiday Land“ in Bruchköbel

Die Insolvenz des britischen Reisekonzerns Thomas Cook hat die Tourismusbranche im vergangenen Jahr kalt erwischt. Auch das Team von „Holiday Land“ in Bruchköbel hat die Auswirkungen zu spüren bekommen, wie Inhaber Roko Elezovic bei einem Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad berichtete. Dennoch sei es mit vereinten Kräften gelungen, den betroffenen Kunden zu helfen.

Da sein Team breit ausgestellt sei, über jahrzehntelange Erfahrung verfüge, man mit mehreren Anbietern zusammenarbeite und ein gutes Standing habe, habe man viele Probleme lösen können. Ein Vorteil, den Reisebüros vor Ort reinen Internetanbietern noch immer voraushaben, waren sich Schad und Elezovic einig.

Positiv hob Elezovic die Entscheidung von Land und Bund hervor, der durch die Pleite des Mutterkonzerns Thomas Cook unverschuldet in Turbulenzen geratenen Tochtergesellschaft Condor durch einen staatlichen Überbrückungskredit unter die Arme zu greifen. Damit sei der Flugbetrieb gesichert worden und das Unternehmen habe nun ausreichend Zeit gehabt, um sich erfolgreich nach einem neuen Investor umzusehen. Die EU-Kommission hatte die Finanzhilfe unter strengen Auflagen gebilligt.

Wie der Tourismusexperte weiter berichtete, sei die Lust der Deutschen am Reisen ungebrochen; die Nachfrage vor Ort sei stabil. Eine große Rolle spielen dabei für die Kunden nach wie vor die Themen Qualität und Zuverlässigkeit.

„Gerade im Rhein-Main-Gebiet und rund um den Frankfurter Flughafen ist die Tourismusbranche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Viele tausend Menschen arbeiten in diesem Bereich, sei es bei den Airlines, am Flughafen oder bei den Reiseveranstaltern. Aus diesem Grund war es richtig und wichtig, dass das Land Hessen und der Bund hier aktiv geworden sind. Damit stärken wir auch die heimische Wirtschaft“, betonte Max Schad. 

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