Gemeinsam dem drohenden Erzieherinnenmangel entgegensteuern

Landtagsabgeordneter Max Schad zu Gast im Mehrgenerationenhaus „Anton“ in Gründau

Das Mehrgenerationenhaus „Anton“ in Rothenbergen ist ein Leuchtturm in der heimischen Betreuungslandschaft. Der neu gewählte Landtagsabgeordnete Max Schad (CDU) nutzte jetzt seinen Antrittsbesuch, um sich über das Konzept zu informieren. Die Einrichtung hält vielfältige Angebote für (fast) alle Altersklassen bereit – angefangen von Krippe und Hort, über ein Tagesmütternetzwerk bis hin zu Demenzbetreuung für Senioren. Freizeitangebote wie Spiel- und Kaffeenachmittage, ein Krabbeltreff, gemeinsame Ausflüge, aber auch Koch- und Computerkurse ergänzen das Programm. Möglich ist all das auch Dank des Bundes und des Landes Hessen, die das Mehrgenerationenhaus seit vielen Jahren mit Fördermitteln unterstützen.

Die Vorstandsmitglieder Sabine Zoller und Kathrein Reichenbach führten Schad, der Mitglied des Sozialausschusses im Hessischen Landtag ist, durch die Einrichtung. Neben dem pädagogischen Angebot in Rothenbergen profitiert die gesamte Gemeinde insbesondere durch das Tagesmütternetzwerk, das sich mittlerweile auf alle Ortsteile erstreckt und den Familien flexiblere Betreuungsmodelle ermöglicht.

Aber auch an die ältere Generation wird im „Anton“ gedacht: Das regelmäßig stattfindende „Café Kränzchen“ bietet an Demenz erkrankten Seniorinnen und Senioren ein gemütliches Beisammensein in geschützter Atmosphäre und schafft Freiräume für die Angehörigen.

Dringend gesucht werden auch im „Anton“ weitere Erzieherinnen. Im Wettbewerb um die besten Fachkräfte haben ländliche Regionen wie der Main-Kinzig-Kreis beispielsweise im Vergleich zur Stadt Frankfurt hier oft schlechtere Karten. „Der drohende Erzieherinnenmangel wird uns in den kommenden Jahren wohl leider intensiv beschäftigen. Bei unserem Dezernenten Winfried Ottmann ist das Thema auf Kreisebene in guten Händen; in Abstimmung mit den Betroffenen vor Ort werden wir versuchen, hier aktiv gegenzusteuern“, betonte Max Schad. Er versprach, das Thema seinerseits nach Wiesbaden weiterzutragen, um gemeinsam konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten. Dem Team des „Anton“ dankte der Landtagsabgeordnete für das große Engagement. „Was hier geleistet wird ist vorbildlich und macht hoffentlich an vielen weiteren Orten in der Region Schule.“

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