3 Millionen Euro aus der Hessenkasse sollen in Freigericht klug investiert werden

CDU-Landtagskandidat Max Schad im Gespräch mit Bürgermeister Joachim Lucas

Seit vielen Jahren ist Max Schad in unterschiedlichen Funktionen in der Kommunalpolitik im Main-Kinzig-Kreis aktiv. Er weiß aus eigener Erfahrung, was gut läuft und an welchen Stellen es haken könnte. Denn was in Wiesbaden oder Berlin beschlossen wird, muss vor Ort mit Leben gefüllt werden. In Freigericht traf sich Schad kürzlich mit Bürgermeister Joachim Lucas, um sich über aktuelle Themen sowie insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen auszutauschen.

Joachim Lucas freute sich über die Zusage der Hessischen Landesregierung, insgesamt rund 3 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm der Hessenkasse für das Freigericht bereit zu stellen. „Diese Mittel kann die Gemeinde gut gebrauchen, um die Infrastruktur vor Ort zielgerichtet weiterzuentwickeln“, so Joachim Lucas und Max Schad. Eine Zuweisung in dieser Höhe sei bemerkenswert; Freigericht erhalte das Geld, weil die Gemeinde keine Mittel zur Tilgung von Kassenkrediten im Rahmen der Hessenkasse benötigt. „Die Hessische Landesregierung denkt auch an all jene Kommunen, die aus eigener Kraft auf die Aufnahme von Kassenkrediten verzichten konnten. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, betont Schad. Wie Bürgermeister Lucas andeutete, plane er gerade systematisch den Einsatz der Mittel zur Verbesserung der Infrastruktur.

Der Rathauschef merkte aber auch kritisch an, dass das Land nicht immer weitere Programme auflegen, sondern den Kommunen stattdessen möglichst viel Entscheidungsfreiheit lassen sollte, in welchen Bereichen vor Ort individuelle Schwerpunkte gesetzt werden. Insgesamt zeigte sich der Bürgermeister zufrieden mit Situation der Gemeinde; in den vergangenen Jahren sei es gelungen die finanzielle Situation zu stabilisieren. Eine Herausforderung sei jedoch das Thema Kinderbetreuung, da sich der Bedarf auch in Freigericht dynamisch weiterentwickle. Die Auswirkungen der vom Land vorgenommenen Gebührenfreistellungen seien noch nicht abzusehen. „Positiv bleibt hervorzuheben, dass flächendeckend Familien entlastet werden; das wird auch den Eltern und Kindern in Freigericht zu Gute kommen“, hob Max Schad hervor. Ein weiteres Thema, das die Gemeinde beschäftigt, ist die Breitbandversorgung; hier sei es für die Gemeinde nicht leicht, sich bei den Verhandlungen mit der Telekom durchzusetzen, berichtete Lucas. Notgedrungen habe er sich mittlerweile zum echten Breitband-Experten entwickelt, merkt Lucas ironisch an.

Lucas und Schad wollen auch in Zukunft in engem Kontakt bleiben, damit Probleme schnell und möglichst unbürokratisch im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam gelöst werden können.

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