Landtagskandidat besucht Diakonie in Rodenbach

Max Schad informiert sich über aktuelle Situation der ambulanten Pflege

Der CDU-Landtagskandidat Max Schad nutzte kürzlich einen Besuch, um sich über die Diakonie in Rodenbach zu informieren. Mit der Pflegedienstleiterin Regina Hüttig sprach Schad unter anderem über die Situation der ambulanten Pflege. Begleitet wurde er vom Gemeindevertreter Pascal Reddig sowie von Eberhard Wiegelmann, der sowohl im Gemeindevorstand als auch in der evangelischen Kirche in Rodenbach engagiert ist.

v.l.n.r.: Max Schad (Landtagskandidat), Regina Hüttig (Pflegedienstleiterin der Diakonie), Pascal Reddig (Stellvertretender CDU-Parteivorsitzender in Rodenbach)

Bei einem Rundgang durch die Einrichtungen konnte man sich einen Eindruck von den neu gestalteten Räumlichkeiten machen, die die Diakonie erst kürzlich bezogen hat. Durch den Umzug sei es möglich, sich besser auf die gestiegenen Anforderungen im Bereich der Pflege einzustellen. Mit insgesamt knapp 50 Mitarbeitern werden von der Diakonie Rodenbach auch Menschen in den benachbarten Kommunen Erlensee und Langenselbold mitbetreut. Die Ansprüche der Kunden an die Leistungen der ambulanten Pflege sind in der Vergangenheit bereits deutlich gestiegen und werden auch in der Zukunft weiter steigen. Dabei würde sich aber die Leistungsausweitung durch die drei vom Deutschen Bundestag beschlossenen Pflegestärkungsgesetze positiv auf die ambulante Pflege auswirken.

Wie Hüttig erläuterte, sei die Fachkraftquote innerhalb der Diakoniestation hoch und die Fluktuation gering. Zu einem großem Teil könne man auf Personal zurück greifen, das selbst in Rodenbach und der Region heimisch ist. Insbesondere versuche man dem Personal bei den Arbeitszeiten möglichst gut entgegen zu kommen und geteilte Arbeitstage zu verhindern. Wie Schad berichtete, höre man immer wieder von Einrichtungen, die von ihrem Personal verlangen, den Arbeitstag zu unterbrechen, was zu wenig sozialkompatiblen Arbeitszeiten führe.

Als neues Angebot der Diakonie in Rodenbach ist ein niedrigschwelliges Betreuungsangebot geplant, das stundenweise in Anspruch genommen werden kann. Dadurch können zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden, die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Diese Formen der kurzzeitigen Angeboten seien immer stärker im Kommen und würden sehr guten Zuspruch erfahren. Durch eine deutlich bessere Finanzierung werde insbesondere die Tagespflege verstärkt angeboten. Max Schad bedankte sich abschließend bei Regina Hüttig für die Schilderungen aus der ambulanten Pflegepraxis und wünschte der Diakoniestation in Rodenbach für die Zukunft alles Gute.

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