Senioren-Union Rodenbach diskutiert mit Landtagskandidat Max Schad

Eine spannende Diskussionsrunde veranstaltete die Senioren-Union Rodenbach. Gast des Tages war der Landtagskandidat Max Schad, der die Nachfolge des bisherigen Landtagsabgeordneten Hugo Klein antreten möchte und bei der Landtagswahl im Oktober für die CDU kandidiert. In seiner Vorstellung machte Schad seinen Bezug zu Rodenbach deutlich, wo er unter anderem 15 Jahre lang gelebt hat und zur Schule gegangen ist.

Neben verschiedenen landespolitischen Themen wie der Schulpolitik und der Infrastruktur wurde auch über aktuelle Fragen gesprochen. Unter anderem machte Schad deutlich, dass die Politik darauf hinarbeiten muss, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu verhindern. Man müsse all jene Autofahrer im Blick haben, die sich im Vertrauen auf Grenzwerte und die zum Kaufzeitpunkt geltende Rechtslage ein Dieselfahrzeug gekauft hätten. Unter ihnen seien viele Pendler mit kleinem und mittleren Einkommen, die ihr Auto dringend bräuchten. Von der Automobilindustrie müsse erwartet werden, dass die vereinbarte Softwarenachrüstung schnell umgesetzt wird. Schad unterstützte zudem die Forderung der CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer, dass dort, wo eine Nachrüstung der Hardware technisch möglich und für den Kunden die bessere Lösung ist, sie auch für die Kunden auf Kosten der Hersteller angeboten werden muss. Großer Einsatz müsse zudem auf den Ausbau emissionsärmerer Alternativmodelle sowie den öffentlichen Personennahverkehr gelegt werden.

Intensiv diskutierte die Gruppe zudem über die aktuelle Debatte um die Aufhebung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche. Die Gruppe war sich darin einig, dass Schwangerschaftsabbrüche keine medizinischen Dienstleistungen wie andere seien. Sinnvoller als eine Aufhebung des Werbeverbots sei die Stärkung der unabhängigen Beratung, die frei von wirtschaftlichen Interessen erfolgen müsse.

Am Ende der gut zweistündigen Diskussionsrunde zeigte sich die Senioren-Union sehr angetan vom Detailwissen des Kandidaten und seinen politischen Vorstellungen. Er bekam aus dem Kreis der Teilnehmer eine ganze Palette von Anregungen und Wünschen zur Landespolitik mit auf den Weg. Die Schwerpunkte waren hier die Verkehrswege ins Rhein Main Gebiet, altengerechtes Wohnen, Sicherheit und Integration. Man vereinbarte, in Zukunft weitere Diskussionsrunden zu veranstalten.
Wir wüschen Max Schad einen erfolgreichen Wahlkampf und sind überzeugt, dass er uns dereinst in Wiesbaden würdig vertreten wird.

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